Axpo Super League
FC Aarau - GC Zürich 1:0
Brügglifeld, Aarau. - 3'600 Zuschauer. - SR: Circhetta.
Tor: 62. Aquaro 1:0.
Aquaro schiesst Aarau zum Sieg
Aller guten Dinge sind bekanntlich drei: Im dritten Anlauf konnte die
Begegnung des 18. Spieltages zwischen Aarau und GC, zuvor zweimal der
winterlichen Witterung zum Opfer gefallen, doch noch angepfiffen
werden. Aufgrund der frühen Anspielzeit füllte sich das Stadion
Brügglifeld nur schleppend, so dass einige Zuschauer wohl die ersten
Annäherungsversuche der beiden Teams aus der Distanz durch Mutsch (4.)
und Schultz (7.) verpasst haben dürften; auch Marazzi wusste GC-Keeper
Jakupovic mit seinem unplatzierten Flachschuss (17.) nicht zu
beunruhigen. Ein weiterer Schussversuch des Flügelspielers fünf Minuten
später wurde von Smaljanic mit dem Kopf geklärt.
Die Aarauer
erspielten sich in der Folge ein spielerisches Übergewicht, aber auch
Mutsch (25.) vermochte Jakupovic mit seinem Aufsetzer von der
Strafraumgrenze nicht zu bezwingen; und Oprita zielte wenig später
einige Meter zu weit nach links. Danach traf Oprita, nach einem Eckball
von Lang, mit der Hacke nur den Aussenpfosten und Aquaro scheiterte im
Nachschuss an der vielbeinigen GC-Abwehr. Nach einer halben Stunde
nahmen die Zürcher erneut die Schützenhilfe des linken Pfostens in
Anspruch, nachdem Marazzi aus zwanzig Metern abgezogen hatte. Die
beiden Weitschüsse von Mutsch und Cabanas verfehlten ihr Ziel hingegen
deutlich, so dass es schliesslich nach ereignisarmen Schlussminuten
torlos in die Kabine ging.
Auch nach der Pause versuchten die
Aarauer ihr Glück auf der unebenen Unterlage vorwiegend aus der Ferne,
doch die Gelegenheiten von Lang (51.) und Mutsch (58.) blieben ohne
zählbares Ergebnis. Auf der Gegenseite wurde der unterbeschäftigte
Torhüter Benito von Zarate geprüft. In der 62. Minute klärte Vallori
einen Kopfball von Aquaro auf der Linie, doch wenige Sekunden später
kam der heimische Verteidiger erneut zum Kopfball und netzte zum 1:0 in
die linke Torecke ein. In der Folge wusste der FC Aarau das
Spielgeschehen mehrheitlich zu kontrollieren, während sich GC ideenlos
präsentierte. Durch Nachlässigkeiten der Aarauer kamen die Gäste
allerdings gegen Ende immer wieder zum Abschluss: Schultz verpasste
einen Treffer mit seinem Flachschuss (78.) nur knapp. In der
Nachspielzeit wurde es nochmals hektisch: Zuerst schoss Smiljanic
freistehend direkt in die Arme von Benito, nachdem die Abwehr nur
ungenügend zu klären vermochte; wenig später verzog Schultz aus
günstiger Abschlussposition, so dass es beim knappen, aber verdienten
Sieg der Aarauer blieb. (ph)
Bemerkungen:
Aarau ohne Nushi, Rogerio, Schaub (alle verletzt), Sinanovic, Studer (beide U-21).
Grasshoppers ohne Bobadilla, Callà, Dos Santos, Lulic (alle verletzt), Feltscher (gesperrt), Sutter (U-21).
Verwarnungen: 20. Daprelà, 31. Salatic, 67. Colina (alle Foulspiel)
27. Pfostentreffer durch Oprita.
30. Pfostentreffer durch Marazzi.
62. Vallori klärt einen Aquaro-Kopfball auf der Linie.

FC Aarau
Benito; Menezes, Aquaro, Page, Elmer; Bastida; Marazzi, Oprita (78. Burki), Mutsch, Lang (89. Guerrero); Bengondo (78. Ianu).
GC Zürich
Jakupovic; Voser (59. Toko), Vallori, Smiljanic, Daprelà; Salatic, Colina; Schultz, Cabanas (46. Magro), Zarate (86. Riedle); Linz.
